Schulkonzept


Die Ostsee-Schule Wismar hat zum Schuljahresbeginn 2013/2014 ein neues Schulkonzept initiiert. Zu dieser Entscheidung führten sowohl schulische als auch gesellschaftliche Begebenheiten, die einer Veränderung bedurften.

Wismarer Schulen zeigten sich in einer vom Deutschen Caritasverband und dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RIW) 2009 erhobenen Studie „Bildungschancen vor Ort“ mit wenig überzeugenden Leistungen. Sie stellten im nationalen Vergleich das Schlusslicht dar und wiesen eine Schulabbrecherquote von 26,6 Prozent auf, wobei die geringste Quote eines anderen Bundeslandes bei 2,4 Prozent lag. Zudem beklagten Berufsschulen und Unternehmen fehlende schulische Grundkenntnisse und die gering ausgeprägten persönlichen Kompetenzen bei den Schulabgängern im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern trotz erreichter Berufsreife oder Mittlerer Reife. 

Die Ostsee-Schule unter neuer Leitung nahm diese Ergebnisse sowie die gesellschaftlichen Veränderungen in Form von Megatrends  zum Anlass, um das vorhandene Schulkonzept zu überdenken und grundlegende Änderungen vorzunehmen. Dabei waren und sind auch zukünftig staatliche Vorgaben zu beachten, die neben dem bereits erwähnten Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, verschiedene Verordnungen und Erlasse, die Rahmenlehrpläne und die Vorgaben der Kultusministerkonferenz umfassen. Darüber hinaus bestimmen haushaltsrechtliche Vorgaben den Handlungsspielraum der Schule.

 

Nachfolgend haben wir einige wichtige Kernpunkte unseres Schulkonzeptes aufgeführt. Das vollständige Schulkonzept kann im Download-Bereich runtergeladen werden.