Schulgarten


Seit dem Frühjahr 2018 gibt es an unserer Schule einen Schulgarten! In der an unser Schulgelände anschließenden Kleingartensiedlung wurde ein Grundstück gepachtet, das nun im Rahmen des WPU-Kurses "Grüne Schule" auf Vordermann gebracht und nutzbar gemacht wird.


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28.08.2018: Erster Tag im neuen Schuljahr!

Das Wetter hat sich auf der Zielgeraden noch gut benommen und wir hatten in unserem neuen Kurs während der Ackerstunde viel Spaß!

Mit zwölf, zum Teil neuen, SchülerInnen kamen wir dann ganz gut voran: Hecken schneiden, die Beete hacken, das komplette Dach von riesigen Mengen Efeu befreien (… war eine super Arbeit von euch!) und natürlich: Ernten! Tomaten, Zucchini, Gurken, Mangold, Äpfel und Kartoffeln waren dieses Mal dabei. Verkauft werden kann leider nur das letztgenannte, da alles für unseren Eigenbedarf benötigt wurde.

 

Fazit: Wir haben ein tolles Team zusammen.

 

Nächste Woche wird gegrillt. Lehrer „S.“ bringt Grillkäse, Brötchen, Ketchup und Senf mit. Unser Ackergemüse haben wir auch noch, so dass wir nur noch über ein paar Bratwürste (auch noch Vegetarisches?) reden sollten.


Projektziele

Zusammen mit unserem Partner "Gemüseackerdemie" verfolgen wir in diesem Projekt im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) folgende Ziele:

  1. Learning by doing
    Das Selbermachen steht im Vordergrund: Die Kinder bewirtschaften ihren Acker selbstbestimmt und bekommen direkte Rückmeldung in Form der Ernte.
  2. Sozialkompetenz und Persönlichkeit
    Auf dem Acker sind andere Kompetenzen gefragt als im Klassenraum. Vermeintlich „schwächere“ Schüler/innen entpuppen sich als AckerProfis, Erfolgserlebnisse auf dem Acker steigern das Selbstvertrauen. Das Ackern in altersgemischten Teams und der Kontakt zu Pflanzen und Tieren fördern Empathie und stärken das Bewusstsein für die Umwelt.
  3. Ganzheitlichkeit
    Die Kinder und Jugendlichen erleben nicht nur, wie lecker frisches Gemüse ist, sondern setzen sich dank der Bildungsmaterialien auch kognitiv mit der Lebensmittelproduktion auseinander. Sie erleben die Abhängigkeiten der vielfältigen natürlichen Prozesse untereinander und üben in größeren Zusammenhängen zu denken.
  4. Perspektivwechsel und Reflexion
    Wie lebt eigentlich ein und was bedeutet der massive Tomatenanbau in Spanien für die Menschen dort? Die Schüler/innen lernen unterschiedliche Ansichten kennen und reflektieren ihr eigenes Verhalten im Kontext globaler Gerechtigkeit.
  5. Relevanz und Authentizität
    Das Ackern, aber auch die Auseinandersetzung mit weiterführenden globalen Fragestellungen schließen direkt an die Lebenswelt der Schüler/innen an. Das motiviert Lösungen zu finden, aktiv zu werden und neue Verhaltensweisen zu erproben.