Schulgarten


Seit dem Frühjahr 2018 gibt es an unserer Schule einen Schulgarten! In der an unser Schulgelände anschließenden Kleingartensiedlung wurde ein Grundstück gepachtet, das nun im Rahmen des WPU-Kurses "Grüne Schule" auf Vordermann gebracht und nutzbar gemacht wird.


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05.03.2019: Es geht wieder los!

 

Der Frühling meldet sich zu Wort: Es regnet und windet – doch man kann es überall hören, sehen und riechen und spüren - die Natur erwacht wieder.

 

Im Garten arbeiten wir in den nächsten Wochen an der Mulchdecke auf unserem Acker: Das zu Grobe, noch nicht Verrottete wurde bereits entfernt und nun wird der feine, nährstoffspendende Mulch in den Boden eingearbeitet (... und es wird viel Arbeit machen, die 100 m² aufzuarbeiten).

 

Anfang April kommt dann die Gemüseackerdemie und unterstützt uns bei unseren ersten Auspflanzungen und Aussaaten.

 

Bis dahin wollen wir den Garten noch etwas herrichten und hoffen, folgendes zu packen:

  • natürlich noch fertig Umgraben
  • Dach zu Ende decken
  • in der Laube Platz für unseren künftigen Imkereibedarf schaffen
  • eine Wand der Gartenlaubenfassade abschleifen und mit Lasur erneuern
  • unser neues Gartentor einbauen

Projektziele

Zusammen mit unserem Partner "Gemüseackerdemie" verfolgen wir in diesem Projekt im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) folgende Ziele:

  1. Learning by doing
    Das Selbermachen steht im Vordergrund: Die Kinder bewirtschaften ihren Acker selbstbestimmt und bekommen direkte Rückmeldung in Form der Ernte.
  2. Sozialkompetenz und Persönlichkeit
    Auf dem Acker sind andere Kompetenzen gefragt als im Klassenraum. Vermeintlich „schwächere“ Schüler/innen entpuppen sich als AckerProfis, Erfolgserlebnisse auf dem Acker steigern das Selbstvertrauen. Das Ackern in altersgemischten Teams und der Kontakt zu Pflanzen und Tieren fördern Empathie und stärken das Bewusstsein für die Umwelt.
  3. Ganzheitlichkeit
    Die Kinder und Jugendlichen erleben nicht nur, wie lecker frisches Gemüse ist, sondern setzen sich dank der Bildungsmaterialien auch kognitiv mit der Lebensmittelproduktion auseinander. Sie erleben die Abhängigkeiten der vielfältigen natürlichen Prozesse untereinander und üben in größeren Zusammenhängen zu denken.
  4. Perspektivwechsel und Reflexion
    Wie lebt eigentlich ein und was bedeutet der massive Tomatenanbau in Spanien für die Menschen dort? Die Schüler/innen lernen unterschiedliche Ansichten kennen und reflektieren ihr eigenes Verhalten im Kontext globaler Gerechtigkeit.
  5. Relevanz und Authentizität
    Das Ackern, aber auch die Auseinandersetzung mit weiterführenden globalen Fragestellungen schließen direkt an die Lebenswelt der Schüler/innen an. Das motiviert Lösungen zu finden, aktiv zu werden und neue Verhaltensweisen zu erproben.